Kleber

 

 

                                                       Startseite                                    Technik-Übersicht

  

                                                                                                                                                Größe dieser Seite: 48 kB                            

 

 

      

 

 

   Meist im Modellbau verwendet sind Polystyrol-Kleber    Diese lösen den bestrichenen Bereich an, daher beide    Teile benetzen, etwas bewegen und gut Aushärten    lassen, hebt fast wie geschweißt.Allerdings sind nicht    alle Kunststoffe und dafür angebotene Kleber gleich,    beim Anwenden von Lösungsmitteln, z. B. beim Lak -    kieren, kann sich die Klebenaht wieder lösen, daher    vorher ausprobieren.  

 

       

 

 

 

 

   Außer für das Auftragen einer Schutzschicht auf die   Unterseite der Lenkungsschleifer ist Sekundenkleber   kaum zu gebrauchen, da dieser auch das Materialge -   füge verändert, siehe Räder. Und - für Kinderhände   schon gar nicht geeignet!!   

 

 

       

 

 

   Nach einigem Probieren hat sich der Uhu-Schnellfest-    und Sofortfest Kleber als der Vielseitigste für unsere    Umbauten herausgestellt. Es sind 2-Komponenten -    Kleber, Binder und  Härter, die im Verhältnis 1:1 ge -    mischt werden. Der blaue beginnt nach 5 Minuten aus-    härten und ist daher für Arbeiten wie das Ausrichten    der Vorderachshalter, was etwas länger dauern kann,    besser geignet als der rote, der bereits nach 2 Minu -    ten mit dem Härten beginnt und für nicht kompliziert    zu fixierende Klebestellen wie das Kleben der Fel -    gen auf die Hinterachsen besser einzusetzen ist (In    den Texten als 2K blau oder rot angegeben) Der elek-

   trische Widerstand ist größer als 20 Megaohm, also    auch zum Fixieren und Isolieren von Kabeln und An -    schlüssen geeignet..

 

 

 

 

 

      

 

  

   Angemischt werden die Kleber auf einem 20mm brei-    iten und 80 mm langen Brettchen, das mit Abdeckband    überzogen ist. Nach 5,6,7maligem Anmachen wird das    Klebeband abgezogen und durch ein neues ersetzt.    Gemischt  wird mit einem Zahnstocher, der nach dem    Bestreichen der Klebeflächen in den verbliebenen    Rest gelegt wird, so kann man den Aushärtegrad fest-    stellen. Ab Beginn der Aushärzeit dürfen  die Klebe -    stellen nicht mehr bewegt werden, da es sonst allen -    falls nur noch pappt, wenn es nicht gleich abfällt. Da    sich der Kleber für kleine Arbeiten nicht genau do-

   sieren lässt, kann man nebenbei noch einige Felgen    verstärken.  

     

 

       

 

   Der allseits bekannte Holzleim (möglichst wasserfes -    ten  verwenden) hielt auf dem längst getrockneten    Farbnebelresten gut, aber der saubere, weiße Kunst -    stoff des unlackierten Koffers verlangte nach 2K rot.

   (Hier wurden Holzklötze eingeklebt zur Verschrau -    bung der geklipsten Herpa-Kofferaufbauten auf die    Sattelfahrgestelle zum schnellen Batteriewechsel).

 

 

   Wie gut der 2K rot hält, sieht frau/mann an diesem    Beispiel: Die Anschlussbuchse war mit einer Unter -    lage in ein Plastikgehäuse geklebt und nur mit einer    Zange, aber zerstörungsfrei zu entfernen. Der 2mm    Messing-Schlitzschraube (Rest durch die Bohrung im    Festspannungsregler oben zu sehen) ist der Kopf beim    Versuch des Herausdrehens abgerissen, obwohl nur    wenig Kleber von der Unterseite durchgedrungen ist.

 

                    

   Fixogum ist ein grafischer Kleber, der z. B. zum Auf -    kleben von Fotos in Vorlagen verwendet wird. Er ist    durchsichtig lufttrocknend, flexibel und hält keinen    großen Belastungen stand, lässt sich nach Gebrauch    aber wieder abrubbeln. Vor unserer fcsfm-Zeit haben    wir ihn zum Festhalten unserer Modelle in Steigungen    verwendet, jetzt dient er für kurzfristigen Einbau von    Reedkontakten oder Motoren zum Testen.

 

                                                           Startseite                                    Technik-Übersicht