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    Ganz schön entgegenkommend für FCS-Umbauer ist die Wiking-Kaelble Zugmaschine, der Umbau ist recht ein -

    fach, bis auf die Räder...

 

 

 

 

   Zwei Klebestellen, am Hilfrahmen der Pritsche

 

 

   und die an der vorderen Fahrgestelleinlage, schon ist    das Modell zerlegt.   

 

 

   Die großen Räder sehen gut aus, auch die Felgen ste -    hen dem nicht nach. Außerdem sitzen diese nicht mehr    so stramm wie bisher und lassen sich leicht mit einer    Herpa-Achse herausdrücken. Die Faller Lenkungs -    stifte passen bei manchen spielfrei...

   Erstmals, zumindest soweit uns bekannt, verwendet    Wiking verschiedene Räder. Da die Hinterachsfelgen    (links mitte und oben) tiefer sind, ist auch das Rad    geändert.

   

 

 

   Zwar haben die Ersatzräder Vorderachsfelgen mit    Antriebsnabennachbildungen, aber der Ausbau geht    mal fast unbeschädigt - oder auch nicht...

 

 

   Wer die Räder von Wiking verwenden kann, muss zu -    nächst mal eine oder zwei Vorderachsen zerlegen,

 

 

   um zu prüfen, in welchen der 6 verwendbaren Rädern    welche 2 Stifte stramm genug sitzen.

 

   Räder

 

 

   Bei einem habe ich es mal mit Quetschen wie bei der    Hinterachse versucht, es läuft brauchbar rund, aber ob    das immer klappt?

 

 

   Großer Unterschied,

 

 

   in der Gesamthöhe macht es 1,5mm aus. Wenn die    Radmutterschutzringe wie beim Kaelble 1 etwas ab -    gefeilt sind und die Felgen dunkelblau angestrichen,    sieht der Nichtbastler den Unterschied kaum...

 

 

   Erste Schritt nach dem Zerlegen ist das Einkleben der    Hinterachslagerung.

 

 

   Einbaurichtung beachten, die Lagerung muss mittig    anliegen und nach hinten etwas Abstand haben, sonst    ändert sich der Radstand und die Achsen sitzen zu weit    hinten.

 

 

   Höhenanprobe: 1mm starkes Messingblech direkt auf    die Innenseite des Fahrgestelles (links) geklebt, passt.

   Bündiges Einsetzen war nicht erforderlich.

 

 

   Einrichten des Lenkungshalters wie immer mit einem    langen Draht.

 

 

   Hinterachse in die vordere Halterung eingesetzt, Mes-    singplatte zur Aufnahme des Lenkungshalters mit der    Höhenschablone auf das Fahrgestell gelegt - das Fahr-    zeug steht fast gerade! Die zweite Hinterachsführung    hat etwa 0,2mm Höhenspiel, dass mit dem Einbau der    Lagerung für das Antriebszahnrad auf Null gestellt    wird. Dafür wird für die mittlere Achse die Bohrung    nach oben verlängert.

 

 

   Die Lenkung stößt bei Volleinschlag am Fahrgestell    an, allerdings sind war das im Fahrbetrieb auf der Mu-    seumsanlage nicht hinderlich.

 

 

   Zwei 1 mm Messingplatten, passend gebohrt und

 

 

   eingeklebt, halten die Hinterachse.

 

 

   Ein Messingröhrchen sowie eine passend abgelängte    Achse ergeben mit der vor dem endgültigen Einbau    gekürzten Schnecke

 

 

   den Antriebsstrang.

 

   Hinterachsantrieb

 

 

   Die hintere 1 mm Messingplatte ist das Gegenlager.

   Der Motor muss vorne im breiten Teil des Fahrgestel-    les eingeklebt werden, hier saß er zu weit hinten und    der Rahmen ist nach einem Bruch außen verstärkt    worden.

 

 

   Das linke Fahrerhausunterteil ist entsprechend für    den Motoreinbau ausgesägt.

 

 

   Auch die Halterungen der Hinterkotflügel sind vorn    mehr und hinten weniger

 

 

   durch vorsichtiges Abfeilen angepasst.

 

 

   Nach dem Aufkleben des Podests wird die Aufnahme    für den Minischalter eingefeilt.

 

 

 

   Eine schräg angeklebte Kunststoffplatte ist die Über -    lebensversicherung der beiden Einstiegsleitern...

 

 

   Die serienmäßigen Hilfsrahmen werden nicht benötigt,

   da zu nieder.

 

 

   Zur Aufnahme des Akkus muss die Stirnwand etwas    ausgeschnitten werden,

 

 

   damit dieser gerade mit etwas "Luft" an den anderen    drei Seiten in der Pritsche liegt.

 

 

   Die Kotflügel werden mit schräggestellten Kunststoff -    platten festgeklebt.

 

 

   Der mittlere Querträger ist etwas zu hoch. Die Kunst -    stoffplatten gleichen dies aus und dienen zum Aufkle -    ben der Pritsche auf die Hinterkotflügel.

 

 

   Bündig mit der unteren Leitersprosse eingeklebter

   Reedkontakt und

 

 

   Ladebuchse links, die nur gesteckten Dieseltanks ent-    fallen.

 

 

   Das Ganze nochmal von unten, die Leiter links wird    mit einem Abschnitt der nicht mehr benötigten Fahrge-    stelleinlage gestützt.

 

 

   Mit der Diode zur Spannungsreduzierung war der Mo-    tor zur Steigungsfahrt zu schwach,

 

 

   daher wurde ein 12 Ohm Widerstand eingelötet.

 

 

   Zur Belastung der Vorderachse sind Messinggewichte    in die Motorhaube eingeklebt.

 

 

   Links Aussparungen für die Kabel, mitte für den etwas    überstehenden Motor.

 

  

 

   Halterung für Herpa-Maulkupplung, angefertigt aus    1mm Messing, Abstand der äußeren Bohrungen zur    Mitte je 1,1mm.

 

 

   Mit etwas zuviel Kleber befestigt (der aber entfernt    werden kann),

 

 

   bleibt die Zuggabel beim Abbremsen, im Gegensatz    zum Wiking-Zughaken, dort wo sie hingehört!

 

 

   Die zur Anfertigung der Plane vorgerichteten Teile    aus Kunststoff, im Mehrschichtverfahren..

 

 

 

   Vorder- und Hinterteil mit Ausschnitt, und die Seiten -    teile werden mit dem Kunststoffwinkel innen verklebt,

   natürlich darf keine (Klebe) Verbindung zur Pritsche    entstehen.

 

 

   1mm starke Stücke, Höhe bis zum Knick, schließen    außen bündig mit mit den Bordwände links und rechts

   ab.  Passend zugeschnittene Platten werden als Dach    aufgeklebt.       

 

 

   0,5mm Kunststoffplättchen, von Unterkante Bordwand    bis zum Knick umschließen die Seitenbordwände von    außen,

 

 

   entsprechend zu- und ausgeschnittene Teile sind auf

   Stirn- und Heckwand aufgeklebt.

 

 

   Die Anpassung erfolgt grob mit einer Schere, zuviel    abgeschnipfeltes wird aufgespachtelt...

 

 

   In Kunststoffkleber getränkte Fäden, etwas geradege-    zogen kurz vor dem Aushärten, bilden die Rohre unter    der Plane nach.

 

 

   Über die Fäden, mit Farbe eingestrichen, eine Schicht    Papiertaschentücher, aus der Mitte, ohne Prägung.

   Nach dem Trocknen der Farbe werden passend zu -    geschnittene Stirn- und Hecktücher mit Plastikkleber    aufgesetzt, etwas um die Ecken laufend.

 

 

   Links die fertige Plane von innen, rechts von oben.

 

 

   Während der Trocknungszeit fiel mein Blick in die Vi -    trine mit den Umbauanwärtern,

 

 

 

   passte doch die Plane aus der Wiking 3/2 Achserzeit    bis auf die Länge wie angegossen...

 

 

   Die Innenausstattung erhielt noch etwas Farbe,

 

 

   Fahrer und Beifahrer haben Platz genommen.

 

              

 

                Bis auf Lenkung und Plane kaum vom "Neufahrzeug" zu unterscheiden, der vollgelenkte An -

                hänger folgt im nächsten Monat...

 

                Übrigens, in der Modell-Auto-Zeitschrift 9/07 ist ein guter Bericht über das Vorbild !

 

 

                                                                           Tieflader: Anhänger 3

 

       

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