Räder
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(Am Ende des Berichtes sind Bilder von Vorbildrädern mit Radnaben angehängt).
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Die von Faller verwendeten Räder bei LKW hinten:
Links für Oldtimer, Durchmesser 10,8mm, Nr.161713 mitte für ältere Busse, Durchmesser 11,2mm, aber breit (!) Nr. 161721 rechts für neuere Busse und LKW, Durchmesser 12,6mm, Nr. 161720
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Das passiert früher oder später:
Der LKW fährt langsamer, bleibt mal stehen und dann fällt ein Radpaar heraus.. |
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Die Ursache ist der starre Antrieb, kein Ausgleich des unterschiedlich langen Weges der Kurveninneren- und äußeren Räder und die dadurch bedingten hohen Rei- bungskräfte, die mit der Zeit die Felge von der Achse lösen. Dazu kommt noch, dass die Akkus durch den erhöhten Leistungsbedarf vor allem auf sehr kurven - reichen Strecken (Test-Achter) schneller entleert werden. |
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Schnell repariert mit Sekundenkleber leitet dann die endgültige Zerstörung der Felge ein - das Material wird spröde und zerbröselt vollens...
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Mehr zufällig haben wir festgestellt, dass profillierte Herpa- Räder im Durchmesser 0,3mm kleiner sind als die Faller - LKW - Räder. Also werden auf den Fel - genaußenseiten Herpa - Räder aufgeklebt, innen die von Faller. Dies verkleinert die Aufstandsfläche und damit die Reibung, wozu die verringerte Spurweite ebenfalls noch beiträgt. Mittlerweile haben wir allerdings kleinere Reifen gekauft, aber unter alter Nummer, schade! |
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Damit bei der Montage der Achsen die Radnabe nicht durch schräges Ansetzen gegen die Felgendschüssel gedrückt wird und das ganze Rad "eiert", füllt man den Zwischenraum mit 2K auf.
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Da die verwendeten Achsen einen Durchmesser von 1mm haben und die Bohrungen in den Felgen etwas kleiner sind, dreht man von Hand vorsichtig einen 1mm Bohrer hinein und wieder heraus. Dann lässt sich die Felge anfangs etwas leichter ansetzen und zentriert sich beim Aufschieben. Sollte das Loch trotz aller Vor- sicht etwas zu groß geworden sein, Achse mit etwas 2K einschieben. Allerdings ist zuvor die Achsfühung zu schmieren, damit überschüssiger Kleber die Achse nicht an dieser Stelle nicht blockiert. |
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So soll es dann fertig aussehen, gut auch auf dem Bild die etwas höheren Faller - Reifen zu erkennen. |
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Da die Faller-Lenkachsen mit Originalrädern für manche Wiking-LKW, kleiner 1:87, etwas zu breit sind, können diese durch Wiking-Räder ersetzt wer - den (falls man solche hat!), die Spurweite wird dadurch ca .1,5mm schmäler. Abgedreht wird auf 11mm von innen bis zum Profilbeginn außen. Aufgezogen werden dann Märklin-Haftreifen Nr. 7154, wie beim Henschel, Kleben nicht erforderlich. Verwendet werden können für vorn nur neuwertige Räder (die von Wiking z. Z. nicht angeboten werden!), in deren Bohrung eine 0,99mm starke Achse ohne merkliches Spiel eingeschoben werden kann, da Wi - kings Achsen dicker als die Herpa und der Faller-Vor- derachsstifte sind. |
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Auch in die Räder von der Kaelble-Zugmaschine wer - den Nuten für Haftreifen eingestochen, verwendete Haftreifen hier Märklin 7153.
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Da es die von Faller verwendeten Hinterachsfelgen der älteren Busse Anfangs nicht zu kaufen gab (von Hypoidachsen), und Außenplanetenachsen außer im Baubereich längst ausgedient haben, hier der Versuch, mit alten Herpa-Felgen aus der Bastelkiste passende für das Faller Car System herzustellen. Ab 2007 sind Felgen von Herpa doch erhältlich (Nr. 052504), die ebenfalls innen mit 2K stabilisiert werden müssen. |
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Alte Herpa-Felgen haben einen Absatz, also sind auf der museumseigenen Drehbank Adapterringe aus Messing gefertigt worden. Als nächstes wird eine Achse in die Standbohrmaschine eingespannt, nicht so stark eingefettet wie abgebildet. Allerdings müssen die unteren 3mm vom Fett befreit bleiben, sonst dre - hen sich die Felgen nachher auf der Achse! |
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Dann wird die Bohrmaschine vorsichtig abgelassen bis zum Anschlag der Felge und der Zwischenraum mit 2K blau aufgefüllt. |
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Am besten über Nacht trocknen lassen und am näch - sten Morgen die Achse vorsichtig herausziehen. Bei immerhin 3 von 4 Rädern hat es geklappt, nur beim letzten war ich etwas zu hektisch und habe das voll - ständige Aushärten des Klebers nicht abgewartet, dieses eiert nun... |
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Vorderräder gibt es auch noch: Links Oldtimer, mitte Bus klein aber breit, rechts LKW/Bus groß. |
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Links: Sehen gut aus, aber nicht brauchbar für's FCS: Herpas Trilexfelgen, eiern schon in der Verpackung und die Achsenden sind gerändelt ( Wiking hat, zu - mindest beim "Neuen"alten 406/411er Unimog, die gleiche Bauweise eingeführt). Da die Achsenden ge- rändelt sind und dadurch im Durchmesser größer als 0,99mm, ist der Einsatz bei FCS daher nicht möglich.
Mitte: Besser die von Brekina, etwas klein, aber nicht mehr im Handel.
Rechts die Sandreifen von Preiser, ebenfalls nicht mehr im Handel, zum Aufziehen von Haftreifen wird der Zugang und die Nutzung einer Drehbank benötigt. |
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Die vorn und hinten unterschiedlichen Herpa - Trilex- felgen neu. Nur vorn mit der Bohrmaschine im Durch - messer zu verkleinern, scheitert meist am Feingefühl Wenn der Ring weg ist, verschwindet rasend schnell der Rest. |
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Also die Achse mit den Felgen mittig abschneiden, in einen Bohrkopf einspannen und so die Felge mit zeit - lichen Unterbrechungen abdrehen. Wenn zu fest ange - drückt wird, läuft der Kunststoff heiß und schmilzt. Geglättet wit mit 400er Naßschleifpapier. |
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Leider wird die Felge doch etwas ballig, |
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passt aber schon mal in eine Hinterradfelge. Mal sehen, ob es in der Drehbank besser wird. |
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Na ja, auch nicht besonders, |
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dabei waren die ersten Herpa-Trilexfelgen vom Aus - sehen viel besser, aber der Überarbeitung auf den einheitlichen Durchmesser hielt man leider nicht für notwendig. |
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Fast nur mit Hausmitteln kann der Bastler |
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mit zweiteiligen Herpa - Felgen Nr. 050807 vom Sattel, interessanterweise mit Gummi-Breitreifen (falls es die noch gibt, aktuell wäre 052097, aber leider ver - chromt (!!) für Vorderräder, |
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oder Nr. 051040, Satz für einen Sattel- oder Hänger - zug für Hinterräder, die Schachtel enthält 2 (!!!) Hin- terachsfelgen, mehrere Sattel- und Vorderradfelgen, die neueren mit Radmutterschutzeinsatz, die hier nicht brauchbar sind. |
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Von Wiking gab's zweiteilige Trilexräder |
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ebenso wie einteilige unter Nr. 1343, die aber nur für "Drehbänkler" zu verwenden sind.
Diese können im Internet evtl. noch beschafft werden. |
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Ausgedrückt mit einer Achse, falls die durchgeht, |
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machen wir mit einem mittig ausgeräumten Rad halt ein abgebautes... |
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Durchbrechen tut aber die untere Felge, da beim Herausdrücken die Reibung des oberen Rades als zu - sätzliche Kraft auf die untere wirkt. |
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Die Achse ohne unteres Rad auf Metall als Unterlage, nächsten neun Einsätze gingen ohne Bruch heraus.
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Etwas befeilen reicht nicht aus, |
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die Einsätze werden zuerst ballig, dann rund und anschließend bis fast zum Durchbruch flach gefeilt. |
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Nur die Radnabe einkleben und in Ständerbohrma - schine genau senkrecht den Kleber austrocknen las - sen, damit das Rad nachher nicht eiert. |
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Gleichzeitiges Einkleben von Radnabe und Einsatz geht nicht unbedingt, Einsatz links sitzt nicht gerade. Das Abschneiden der Rundung der Radnabe ist auch nicht erforderlich (2. Bild von links). Die rechts eingesetzte Felge wollte fast ohne Kleber halten, sie war nur durch kräftiges Schütteln in einem der Küche entliehenen gereinigten Marmeladeglas "auszubauen". |
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Auch in eine Hinterachsfelge passt der Einsatz, aller - dings weit außen. Die Außenplanetennabe muss bis auf 1mm Höhe abgesägt werden.
Einen Vorteil hat das Ganze noch: Wird nur der Ein - satz vorher lackiert, bleibt das Felgenhorn (der Rand) silber! |
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Geklaut habe ich die Idee bei Hans E., der mir mal wieder einen Schritt voraus war... |
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Zugegeben - kräftig mit lösemittelhaltiger Farbe drauf- gesoßt - an den dünnen Stellen ist die Felge durchge - brochen. Unten dann mit Pinsel und Farbe die Löcher aufgefüllt. |
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Etwas kräftig mit dem Seitenschneider die Original - felgen Solinger Henschel beschnitten und sehr flach abgefeilt auf 1,5mm. Vorne passen sie annehmbar, hinten nach Kürzung der Radnabe liegen sie etwa 3mm innen in Herpa-Felgen. |
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Da die (Fahr)Geschwindigkeit der Modelle von der Übersetzung und dem Raddurchmesser abhängig ist, haben wir ein mit einfachen Mitteln zu bauendes "Messgerät" aus Faller-Teilen und einem Fahrradtacho zusammen - gestellt, siehe Werkzeug. Wenn das Fahrzeug dann noch zu schnell ist, kann es mit (einstellbaren) Widerständen oder einfachen Fahrreglern"gebremst" werden, siehe Technik-Geschwindigkeitseinstellung.
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Leider haben FCS-Bastler aufgrund des geringen Angebotes wenig Möglichkeiten, Fahrzeuge mit Baujahr (Epoche) richtigen Rädern mit Felgen und Radnaben aus der käuflichen Bastelbox auszurüsten. Die von Faller verwendeten Kompletträder stammen von Herpa, mehr gibt's nicht.
Hier Räder mit Naben ohne Untersetzung.
Mercedes Spitzhauber Allrad Hypoid Nabe vorn und hinten
Wiking
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Mercedes Hauber Allrad Hypoid Nabe vorn und hinten
Kibri
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Büssing Vorderachse ohne Antrieb und Hinterachse Hypoid
Wiking, Kibri
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MAN Trilex vorn ohne Antrieb und hinten Hypoid
Herpa, Roßkopf, Wiking
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Krupp 806 Trilex vorn ohne Antrieb und hinten Hypoid
Brekina und andere
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Mercedes und MAN führten in den 70er Jahren die Außenplanetenachsen bei ihren schweren Straßen LKW- Baureihen ein, diese haben ein Untersetzungsgetriebe in der Radnabe, so kommt die volle Kraft erst am Rad zur Entfaltung. Vorher rissen die Antriebswellen vom Differential zur Radnabe schon mal ab, da diese allein die Anfahrkräfte übertrugen.
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Vom gleichen Band: MAN und Mercedes AP vorn und hinten, 1 . Ausführung gab's bei Preiser mal, ebenso mit Trilexfelgen. Preiser und Herpa
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2. Ausführung Unterschied: Deckel rundlich. Ohne Rad sieht es so aus.
noch nicht bei einem Hersteller gesichtet
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Aber das Material wurde besser, und aus Gewichts- bzw. zum Erreichen höherer Nutzlasten kehrten MAN und Mercedes wieder zur leichteren Hypoidnabe ohne Untersetzung zurück.
MAN und Mercedes Hypoid während Scania meines Wissens bei Straßenfahrzeugen nicht auf Außenplanetenachsen umgestellt hat. Herpa Nachbau mit Herpa-Aufligerrädern machbar.
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Vorderfelge mit Standardreifen und mit Breitreifen
Herpa
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Magirus Außenplaneten vorn und hinten (von einem Kipper)
Kein Hersteller bekannt
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